Freitag, 16. Februar 2018

Willkommen Anna-Greta - Babyquilt mit Quadraten

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr habe ich meinen ersten Babyquilt genäht. Damals noch aus 15x15 cm Stoff-Stücken, die ich "nur" aneinander genäht habe. Auch beim Binding habe ich damals getrickst und den Rückseitenstoff dafür mitbenutzt.

Seitdem ist viel passiert. Ich habe zum Thema Patchwork viel gelernt, ganz viel geübt und unheimlich viele schöne Ideen und Anleitungen gesammelt. Da trifft es sich gut, dass drei meiner Schwimmfreundinnen in den letzten Wochen Mama geworden sind. (Die noch "ausstehenden" Babys in der Verwandtschaft lasse ich mal noch außen vor.)

Viel Raum also zum Austoben und Ausprobieren. Den Anfang macht der Babyquilt für Anna-Greta. Die Idee zu dem Design des Quilts kommt von Amy. Auch wenn ihre Anleitung in englisch ist, kommt man auch nur mit den Bildern gut zurecht, wenn man ein wenig Grundkenntnisse mitbringt.


Da die Reihen asymmetrisch sind, muss man beim Zusammennähen ein wenig aufpassen, wo genau man die Eckstücke ansetzen muss. Umso schwieriger, wenn man aus Platzmangel die Einzelstücke nicht schön angeordnet liegenlassen kann, bis man sie braucht. 
Ich habe einmal alles im Wohnzimmer ausgelegt, ein Foto gemacht und dann die Reihen später an Hand des Fotos abgearbeitet.


Ich habe, obwohl es ein Mädchenquilt ist, überwiegend die Farbe blau gewählt. Ich habe so schöne blaue Mädchenstoffe. Außerdem ist das die Lieblingsfarbe der Mama ;) Ein paar rosa Farbtupfer durften aber auch mit auf die Decke. 
Diese Art von Decke ist prima für Reste geignet. Meine Reststücken haben fast immer sogar für mehrere Quadrate gereicht. Ich kann mir aber auch eine kunterbunte Variante, also aus 50 ganz unterschiedlichen Reststücken, sehr gut vorstellen. Die Rückseite ist grau mit weißen Pünktchen.


Amy hat ihre wundervolle Decke in der Anleitung ganz toll gequiltet. Mit vielen Kreisen, Schwüngen, Schlaufen ... Das traue ich mich (noch) nicht. Dieses Drehen unter der Nähmaschinennadel ... Eijeijei ... Ich glaube, ich muss das mal mit "Kleinprojekten" üben/ausprobieren. Anna-Gretas Decke habe ich nur jeweils entlang der Zwischenstreifen gequiltet.


Ganz klassisch, also mit richtigen Stoffstreifen, habe ich das Binding angenäht. Beim Annähen meines ersten "echten" Bindings bei der Weihnachtsdecke meiner Mama habe ich noch sehr lange gebraucht und auch das ein oder andere Mal etwas geflucht. Das ging dieses Mal schon deutlich besser. Ich habe mich wieder an dieser Vorgehensweise von Jenny Doan orientiert.


Die Decke ist jetzt, fertig, 101x124 cm groß und wird das kleine Mädchen hoffentlich eine Zeit lang auf seinem Lebensweg begleiten. Ich freue mich sehr über das Ergebnis (auch wenn mir natürlich der ein oder andere Fehler auffällt, den ich bei meinen nächsten Quilts zu vermeiden versuche ...).


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Traditionell gibt es noch ein weiteres Geschenk dazu. Eine U-Heft-Hülle. Diese ist recht schlicht gehalten, zum Teil aus den gleichen Stoffen gearbeitet, wie der Quilt.


Innen gibt es noch eine kleine Tasche für den Impfpass und einen Seitenmarkierer mit silbernem Mini-Schnuller-Anhänger.


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Gestern habe ich Baby Anna-Greta und ihre Eltern besucht und meine Geschenke überreicht. Ich bin begeistert von dem süßen kleinen Wunderwesen! Man vergisst immer viel zu schnell, WIE klein die Kinder sind, wenn sie geboren werden ... Die Eltern haben sich sehr über die Geschenke gefreut. Das U-Heft wurde gleich ummantelt. WINWINWIN :)))

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Donnerstag, 15. Februar 2018

Flaschen-Utensilo fürs Auto

Ich fahre sehr gern Auto. Das trifft sich gut, denn fast die gesamte Familie wohnt am anderen Ende von Deutschland. Wenn wir also Oma, Opa, Uroma, Tante, Onkel usw. besuchen wollen, dann machen wir uns auf eine 700 km lange Fahrt. Um den Kindern diese Fahrt etwas leichter zu machen, fahren wir nachts. Abends nach dem Abendessen geht es los. Erst darf noch ein Film geschaut werden, dann fallen die Augen meist auch schon zu. Zumindest in der zweiten Reihe und auf dem Beifahrersitz.

Ich fahre. Mir macht das nichts aus. Allerdings habe ich gelernt, dass ich mich selbst versorgen muss während der Fahrt. Mein Naschbeutel leistet mir seit seiner Entstehung nicht nur im Büro, sondern auch unterwegs gute Dienste (ich schwöre ja auch M&M Erdnuss beim Fahren ;) Nur für meine Trinkflasche habe hatte ich keine Lösung. 
Die Seitenfächer in der Tür sind für Flaschen nicht vorgesehen, die Mittelkonsole ... haha ... und in die herausziehbaren Becherhalter passt auch keine Flasche rein. Und der Beifahrer schläft ;)

Bei Utensilos jeglicher Art bin ich gerade in Schwung. Also habe ich mir ein Flaschen-Utensilo genäht. Fester Außenstoff, innen ein Bodentuch mit schöner sichtbarer Seite und oben am Rand ein Gurt mit Snap angenäht.


Dieses Utensilo kann ich an meinen Türgriff hängen und habe meine Flasche griffbereit. Habe ich auf kurzen Fahrten keine Flasche dabei, kann ich eine Brottüte hineinstülpen und habe einen Auto-Mülleimer.


Mal schauen, ob sich mein Flaschen-Utensilo auch in der Praxis bewährt, theoretisch hat er mich schon überzeugt.


Und was habt ihr heute für euch geRUMSt?

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Dienstag, 13. Februar 2018

Gästehandtücher-Garnitur im Gewebe-Gefäß

Eine "Gästehandtücher-Garnitur im Gewebe-Gefäß"? Was soll das denn sein? Ich brauchte Gs! Hä?

Mitte Januar habe ich mich bei Maikas Bloggeburtstagsparty angemeldet. Dort sollen zu gegebener Zeit Geschenke ausgetauscht werden. Man sollte dafür etwas werkeln, was mit dem 4. Buchstaben seines eigenen Blognamens beginnt. Bei mir ein "G".

Bei meiner Anmeldung war ich auch noch sehr optimistisch. Ein Geschenk mit G, das sollte doch klappen!

Ich habe mir zunächst einen Zettel neben meine Tastatur gelegt und immer mal wieder G-Wörter aufgeschrieben. "Brainstorming nebenbei" sozusagen. Gruß, Glück, Glitzer, Gardine, Geduld, Gras, Globus, Gold, Geld, Gürtel, Geheimnis, Glüh-, Glocke, Garn, Giraffe, Gesang, Gummi, Geschenk, Gabe, Glaube, genial, gerade, Gast ... Ha, Gast! 

Gast ist gut. Ich habe selbst sehr gern Gäste. Was braucht man für Gäste? Handtücher! Irgendwie verknüpften sich die Gedanken ganz von selbst. Bei Handtüchern fiel mir sofort diese Idee von Christel von "mondarah" wieder ein. Das wollte ich sowieso nachmachen. Eine gute Gelegenheit!


Für das Geburtstagspartygeschenk habe ich jetzt natürlich kein Upcycling betrieben, sondern neuen Frottee-Stoff genommen, in Handtuchgröße zugeschnitten und mit bunten Stoffresten als Rand umnäht. Quasi wie das Annähen eines Bindings bei Quilts. Einmal in gelb, einmal grau und eine Homage an Maikas Marienkäferchen in rot mit Punkten ;)


Ich habe sogar an Handtuchaufhängeschlaufen gedacht ;)


Und dann lagen die drei Handtücher vor mir und sagten: "Und jetzt? Wie werden wir "schön" im Bad/Gästezimmer deponiert?" Boah, jetzt fangen die Nähwerke schon an, mit mir zu reden. Recht hatten sie allerdings, die Frage stellt sich tatsächlich ... Hm ...

Die erste Idee war natürlich ein Utensilo. Aber das beginnt nun mal nicht mit G!? Egal, trotzdem eins genäht. Und zwar habe ich dazu erstmalig diese Anleitung vom Pech & Schwefel - Blog genutzt. Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend. Das Utensilo ist stabil und wird seine Aufgabe meistern. (Allerdings fand ich den "Verschnitt" enorm groß!)


So, und wie bekomme ich jetzt ein G an das Utensilo? Erst habe ich überlegt, das Wort "Gäste" aufzuplotten. Allerdings muss man das Ding Gewebe-Gefäß dann auch wirklich für Gäste benutzen. Was, wenn jemand keine Gäste-, sondern Kinderhandtücher braucht? (So benutzen wir nämlich unsere Gästehandtücher überwiegend!) Also verworfen!

Und dann habe ich einfach mal auf dieser Webseite mit Synonymen gespielt. Bei "Utensilo" war nix zu finden. Aber "Behältnis" und "Kiste" waren gute Lieferanten. Und von "Stoff" auf "Gewebe" bin ich sogar ohne Synonym-Hilfe gekommen ;)


Puh, der Weg zu meiner fertigen "Gästehandtücher-Garnitur im Gewebe-Gefäß" war jetzt doch holperiger, als zunächst angenommen. Allerdings freue ich mich sehr über das Ergebnis! Und da wir sogar ein separates Gästebad haben, werde ich hier ganz bestimmt auch noch zum Wiederholungstäter für den Eigenbedarf!

Lange Geschichte, hat jemand zu Ende gelesen? Ich hoffe, dass ich jetzt bei den anderen Geburtstagsgästen auch ein paar Geschichten "vom Buchstaben über die Idee zum Geschenk" lesen darf. Ich finde sowas nämlich immer sehr spannend!

Verlinkt bei Maikas Bloggeburtstagsparty, beim Creadienstag, HoT und den Stoffresten.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Büro-Nachschub

Heute nur ein klitzekleines RUMschen. Ich bin eigentlich mit Überraschungesgeschenken für drei Freundinnen beschäftigt, die alle innerhalb der letzten 6 Wochen entbunden haben. Und mit dem Geschenk für Maikas Bloggeburtstagsparty. Was für ein freudiger Stress :))

Aber eine Kleinigkeit musste ich auch für mich basteln. Ja wirklich "basteln", mit nähen hatte nämlich keines der beiden Projekte zu tun, auch wenn die jeweiligen Zutaten vielleicht was anderes vermuten lassen ...


Mein Tassenuntersetzer im Büro ist verschwunden. Das ist äußerst rätselhaft, aber kein Weltuntergang. Ich habe mir einfach einen neuen gemacht. Eine gute Gelegenheit, um Filzreste und wenigstens drei Hexies zu verwerten.


Ich habe mit der großen 1,5 Inch-Hexie-Schablone ein Filzhexie ausgeschnitten. Anschließend habe ich drei meiner vielen wartenden Mini-Hexies mit Vliesofix aufgebügelt. Fertig!

Passend, ebenfalls in rosa/pink, habe ich mir einen Stiftebecher gebastelt.


Hier habe ich ein leeres aufgehobenes Breiglas (auch hier habe ich noch wartende Vorräte) mit Kordel umwickelt. Oben am Rand, einmal von oben nach unten und am unteren Rand mir Flüssigkleber fixiert. Fertig!

Nun habe ich ein kleines Set für meinen Büro-Schreibtisch. Hoffentlich taucht mein alter Untersetzer nun nicht wieder auf, der würde farblich nämlich nicht mehr passen ;)


Was macht ihr mit euren Hexies?

Verlinkt bei RUMS und den Stoffresten.

Dienstag, 6. Februar 2018

Kinderfasching mit Polizei-Einsatz ;)

Bei meinen Kindern ist Polizei gerade ein großes Spielthema. Alles begann mit dem Playmobil-Polizeitruck, den die Prinzessin sich letzten April zum Geburtstag gewünscht hatte. Dann kam zu Weihnachten die Feuerwehr des kleinen Prinzen dazu und seitdem haben wir im Wohnzimmer einen Blaulicht-Einsatz nach dem anderen. 
Im Moment überwiegen allerdings Verfolgungsjagden, Festnahmen und Gefängnisaufenthalte der Bösewichte. Da war der (beide gleich!) Kostümwunsch eigentlich auch keine große Überraschung: Polizist. Cool, dachte ich, das kann ich kaufen, da habe ich keinen Stress. Pustekuchen! Alle Kostüme, die ich den beiden gezeigt haben, waren "doof" oder "langweilig".
Jetzt kommt der Polizeitruck wieder ins Spiel. Denn dieser ist mit Sondereinsatzkräften der Polizei besetzt. Kein Wunder, dass Uniform, Mütze und Krawatte "doof" sind. Es mussten also schusssichere Westen, Helme und Kampfkleidung her!
Helm und Kampfkleidung war kein Problem. Die Helme sind gekauft, die Kampfkleidung besteht aus schwarzer Leggins und schwarzem/dunkelblauem Rolli. Aber schusssichere Westen?

 

Die sind genäht/gebastelt. Aus schwarzer Webware, Bodenwischtuch, breitem Gummiband, Gurtband und Reflektorfolie.

Jede Weste besteht aus einem Bauch- und einem Rücken"panzer". Dafür habe ich von einem T-Shirt-Schnittmuster nur das Vorderteil 4 x pro Weste zugeschnitten. Ich habe bei beiden Westen zwei Nummern kleinere Vorderteile verwendet, als die Kinder aktuell tragen, und am unteren Rand auch bis zur "Gürtellinie" gekürzt. Die Ecken habe ich mit einer alten CD als Schablone abgerundet.


Anschließend habe ich aus Bodenwischtüchern die Einlage zugeschnitten. Gleiches Schnittmuster, nur ohne Nahtzugabe. Diese Einlage habe ich dann auf ein doppelt gelegtes Stoffsandwich gelegt und drumherumgenäht. Die untere Kante ist zwischen den Rundungen noch offen.


Nach dem Nähen habe ich alle Nahtzugaben zurückgeschnitten, gewendet und den Bodentuch-Panzer hineingeschoben. Untere Kante verschlossen. Die Weste wird oben an den Schulterstücken jeweils mit einem 3 cm breitem Gummiband zusammengehalten. An der Hüfte habe ich Gurtband mit Klettverschlüssen aufgenäht.


Zum Schluss habe ich noch Miss Cameo bemüht und mir das Wort Polizei (für die Rückseite) aus Reflektorfolie und das (selbst kreierte) Polizei-Wappen aus Flexfolie ausplotten lassen. Leider ist die Reflektorfolie nicht aufbügelbar und ich musste bei dieser dann noch mit Flisofix arbeiten. Das war ein "Gefriemel".

Aber ich finde, dass sich das gelohnt hat. Die Westen sehen schon richtig "cool" aus (O-Ton Prinzessin). Mal schauen, ob ich noch Handschellen und WalkieTalkies auftreiben kann. Dann sind die Kids für ihre Feten gerüstet. (Waffen kommen mir bei aller Authentizität aber weder ans Kind noch ins Haus. Da müssen die beiden die "Gangster" notfalls schlapp-"quatschen" ;))

So, und dann darf Fasching von mir aus auch schon wieder vorbei sein. Ich bin da eher nicht so der große Fan von ... Aber: "Wems Spaß macht. Helau!"

Verlinkt beim Creadienstag, HoT, Kiddikram, M4G, (was ist eigentlich mit M4B los?) und bei Katjas Kostüm Polonäse.

Freitag, 2. Februar 2018

Block ohne Namen als Kissen

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich gerade den zweiten Block vom 6 Köpfe - 12 Blöcke - Sew Along genäht, den Churn Dash. So langsam nahm mein Abenteuer "Patchwork" damals an Fahrt auf.

Heute, ein Jahr (mit viel Übung, Faszination und Praxis) später, habe ich einen Block gebastelt, ohne eine Anleitung zu haben!


Ganz bestimmt habe ich keinen neuen Block erfunden, irgendwer hat den bestimmt schon genäht und er hat bestimmt auch einen Namen, aber ich habe ihn mir selber zurechtgelegt und gebastelt, freue mich unheimlich, dass das geklappt hat und finde ihn ganz toll :)

Ich habe aus Resten eines anderen Patchwork-Projektes (noch geheim) lauter kleine HSTs gebaut und die dann so lange hin und her geschoben und gedreht, bis dieses Muster entstanden ist. Mit schmalen Streifen habe ich den Block dann auf Kissengröße gebracht und ein Kuschelkissen mit Hotelverschluss draus gemacht.


Gequiltet habe ich den Rahmen, je einmal innen und einmal außen neben der Naht und die vier Ecken. Drei der Ecken haben ein herziges Motiv bekommen, in der vierten verstecken sich die Initialen der neuen Besitzerin.


Eine liebe Freundin hat das Kissen zum runden Geburtstag bekommen, den sie vor ein paar Tagen gefeiert hat. Sie hat sich sehr gefreut, was dann eigentlich auch immer meine größte Freude ist!

Sogar mitten im Geschenke-Haufen ein Hinkucker, oder!?


Und worüber habt ihr euch heute oder die letzte(n) Woche(n) besonders gefreut?

Verlinkt beim Freutag, den Stoffresten, Steffis Kissenparty und Ellens Herzensangelegenheiten.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Ein praktischer Frühlingsstern

Wo man geht und steht begegnen einem Sterne. Als Motiv auf Stoffen, als Deko-Element aus Beton, Holz, Glas ... als Applikationen, Buddelförmchen, Badeschwamm, Schokoladenfigur ... Sterne gehen immer!

Ich habe mir jetzt einen Frühlingsstern genäht. Dekorativ und praktisch zugleich.


Mein Stern hat eine Grund"platte" aus Filz. Für diese Platte habe ich aus naturweißem Filz sechs gleiche Stücken mit meiner "Diamanten"- Schablone zugeschnitten und diese dann sternförmig (per Zickzack-Stich, Stoß an Stoß) zusammengenäht.


Anschließend habe ich mir mit Hilfe der Diamenten-Schablone eine weitere Schablone aus Pappe angefertigt: Lineal aufgelegt und an allen Kanten einen Zentimeter Nahtzugabe hinzugegeben. Mit der Pappschablone habe ich dann aus zwei Verschiedenen Stoffen wieder jeweils sechs Stücken zugeschnitten. Zusätzlich habe ich mir aus H630 Verstärkungen für den Stoff zugeschnitten (ohne Nahtzugabe, also direkt mit der Diamanten-Schablone).

Diamanten-Schablone gelb, Pappschablone weiß
Auf einen der beiden Stoffe habe ich die H630-Stücken aufgebügelt und dann anschließend sechs gleiche Sternspitzen genäht.


Nun kann ich nach Lust und Laune oder passend zur Tischdecke entweder einen Äpfelchen-Stern oder einen Blumen-Stern oder einen gemischten Stern als Tisch-Deko verwenden.


Doch wo bleibt der praktische Nutzen, den ich Anfangs erwähnte? 



Das erklärt sich mit der Tatsache, dass die sechs Stern-Elemente aus Stoff nicht miteinander vernäht sind. So ist nämlich jedes einzelne Element als Untersetzer nutzbar ;)



Und was habt ihr heute für euch geRUMSt?


Verlinkt bei RUMS und den Stoffresten.